Die App hilft dabei, rechtzeitig Ladestationen zu finden
Das Netz von Ladestationen für Elektroautos ist recht komplex. Es gibt unterschiedlichste Systeme zum Laden der Batterie, verschiedene Ladegeschwindigkeiten und verschiedene Apps. Umso praktischer ist es, dass alle öffentlich zugänglichen Ladepunkte mit derselben Ladekarte genutzt werden können. Dies ermöglicht das Open Charge Point Protocol (OCP), eine universelle Sprache, die von allen Apps verwendet wird. Auch die neue App von GRID nutzt dieses Protokoll.
Wie funktioniert die GRID-App?
Die GRID-App basiert auf dem Netzwerk aller öffentlich zugänglichen Ladestationen in den Niederlanden. In der App müssen Sie zunächst einige persönliche Daten sowie Fahrzeug- und Batterietyp angeben. Diese Daten benötigt die App für ihre einwandfreie Funktion. Nach dem Start sucht die App automatisch nach allen Ladepunkten entlang Ihrer Route. Sie sehen die wichtigsten Merkmale der Ladepunkte, wie die Anzahl der Anschlüsse für Fahrzeuge, die Ladekapazität, den Preis und den genauen Standort. Basierend auf Ihrer aktuellen Batteriekapazität empfiehlt Ihnen die App die günstigste Ladestation.Niederländer laden ihre Geräte lieber zu Hause auf
So nützlich die App auch ist, die meisten Niederländer mit einem Elektroauto laden ihren Akku lieber zu Hause. Erstens ist das deutlich günstiger als an einer öffentlichen Ladestation. Zweitens hassen die Niederländer es, warten zu müssen, bis sie weiterfahren können. Wenn das Auto dafür geeignet ist, beträgt die Wartezeit maximal eine halbe Stunde. Aber selbst das ist den Niederländern lästig. Deshalb laden fast 90 Prozent der Nutzer ihr Elektroauto zu Hause oder am Arbeitsplatz.Bereich
Die meisten Fahrer von Elektroautos sind Geschäftsleute. Viele von ihnen fahren relativ neue Elektroautos. Die Reichweite dieser Modelle beträgt 300 Kilometer oder mehr. Das reicht für fast alle Geschäftsreisen ohne Zwischenstopp. Ist der Akku nach einer solchen Fahrt leer, kann er in der Regel während des Geschäftsgesprächs so weit aufgeladen werden, dass er für die Fahrt zum nächsten Termin oder nach Hause ohne Zwischenladung ausreicht. Geschäftsleute sieht man daher selten an Ladestationen.Ältere Elektroautos
Die meisten privaten Elektroautofahrer besitzen ein gebrauchtes Modell. Der Akku ist wahrscheinlich noch in gutem Zustand, hat aber nicht mehr seine volle Kapazität. Die Reichweite dieser Fahrzeuge kann auf unter 100 Kilometer reduziert sein. Das ist jedoch kaum ein Problem, da die meisten Fahrten in den Niederlanden kürzer sind. Sollten Sie gelegentlich eine längere Strecke mit einem solchen Auto zurücklegen müssen, ist eine App wie die von GRID ein praktisches Hilfsmittel, um die Fahrt so effizient wie möglich zu planen.