Schipperslaan erneut mit einer aufgerissenen Straße konfrontiert

Die Anwohner der Schipperslaan in Bruinisse leiden seit Monaten unter den Unannehmlichkeiten, die durch Bauarbeiten in ihrer Straße entstehen. Knapp zwei Monate nach Abschluss einer umfassenden Sanierung wird die Straße Anfang Januar wiedereröffnet. Dies führt zu wachsendem Unmut und wirft Fragen nach der Effizienz des gewählten Ansatzes auf. Die Arbeiten sind Teil eines größeren Projekts in Bruinisse, das auch die Schoolstraat, Noordstraat, Meidoornstraat (Eendenpit) und Schipperslaan umfasste. Die Kanalisation wurde erneuert und die Straßen neu gestaltet. Im Vorfeld dieser Arbeiten wurden im Auftrag von Stedin sämtliche Kabel und Rohre ausgetauscht. Die Arbeiten in der Schipperslaan begannen Ende Juni letzten Jahres. Die Straße wurde zu einem Wohngebiet umgestaltet, und die gesamte unterirdische Infrastruktur – Gas-, Wasser-, Strom- und Abwasserleitungen – musste erneuert werden. Die Arbeiten erfolgten in mehreren Phasen. Zunächst wurde die Straße für die Gasleitung aufgerissen und anschließend wieder gesperrt. Danach wurde sie erneut geöffnet, um die Wasserleitungen bis zu den Wasserzählern an den Häusern zu erneuern. Das gleiche Verfahren wurde für die Stromkabel angewendet. Laut Anwohnern ist dieses stufenweise Vorgehen durch Haftungsfragen bedingt: Verschiedene Parteien sind für verschiedene Leitungen verantwortlich. Wenn mehrere Gewerke gleichzeitig im selben Graben arbeiten und etwas schiefgeht, beispielsweise ein Gasleck entsteht, ist unklar, wer haftet, wie Robbert van der Helm, einer der Anwohner der Schipperslaan, feststellen musste.
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