Alles, was Sie über die Verwendung eines Fahrtenschreibers wissen müssen

Nutzfahrzeuge müssen mit einem Fahrtenschreiber ausgestattet sein. Dies ist vorgeschrieben. Doch das ist nicht der einzige Grund für die Beliebtheit dieses Messgeräts. Auch Unternehmen profitieren erheblich davon. Mithilfe des Fahrtenschreibers erhalten sie einen besseren Einblick in die Arbeitsweise ihrer Fahrer und können unter Umständen sogar Transportkosten senken. Kurz gesagt: Alle Beteiligten profitieren. Selbstverständlich muss der Fahrtenschreiber jedoch korrekt verwendet werden.

Planen Sie den Aufbau einer eigenen Fahrzeugflotte und die eigenständige Transportabwicklung? Dann sollten Sie sich umfassend über Fahrtenschreiber informieren. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Informationen.

Wozu dient ein Fahrtenschreiber?

Der Fahrtenschreiber wird seit vielen Jahren eingesetzt. Anfangs erfolgte die Aufzeichnung analog. Seit 2006 ist die Verwendung eines digitalen Fahrtenschreibers, beispielsweise von Webfleet Solutions, für alle Fahrzeuge Pflicht. Ein Fahrtenschreiber zeichnet alle Informationen während der Fahrt auf, einschließlich der Fahrerdaten. So werden Ruhe- und Fahrzeiten erfasst. Dies ist unerlässlich für die Verkehrssicherheit. Um einen unlauteren Wettbewerb zwischen Unternehmen zu verhindern, wurde beschlossen, dass Fahrer maximal zwölf Stunden am Tag fahren dürfen und ausreichend Pausen einlegen müssen. Die Einhaltung dieser Regeln kann von der Polizei kontrolliert werden. Bei Verstößen drohen hohe Geldstrafen.

Informationen müssen regelmäßig gelesen werden

Für den Fuhrparkleiter ist es wichtig, die Informationen regelmäßig zu lesen. Der Fahrtenschreiber kann Daten nicht unbegrenzt speichern. Sie müssen daher regelmäßig gelöscht werden. Es muss klar sein, wie diese Informationen heruntergeladen und interpretiert werden können. Diese Informationen sind für den Fuhrparkleiter von unschätzbarem Wert. Die Fahrerkarte gibt Auskunft über das Fahrverhalten, zeigt den zurückgelegten Weg und die Gesamtarbeitszeit an. Dies erleichtert die Verwaltung erheblich. Die Fahrerkarte muss mindestens alle 28 Tage ausgelesen werden. Andernfalls werden die aktuellen Daten überschrieben. Der digitale Fahrtenschreiber muss mindestens alle 90 Tage ausgelesen werden. Diese Daten müssen auf dem Betriebsrechner gespeichert und gemäß der Verordnung über die Arbeitszeiten im öffentlichen Nahverkehr mindestens ein Jahr lang aufbewahrt werden. Der Zugriff auf diese Daten ist bis zu einem Jahr nach dem Erfassungsdatum möglich.

Kraftstoffsparende Maßnahmen ergreifen

Wenn wir an Transportkosten denken, sollten wir den Treibstoff nicht vergessen. Er hat nämlich einen enormen Einfluss auf die Gesamtkosten. Besonders zu Beginn des Krieges in der Ukraine. Das haben wir sofort an der Zapfsäule gemerkt! Zum Glück ist es jetzt günstiger, aber niemand kann mit Sicherheit sagen, dass das so bleibt. Spritsparmaßnahmen können nie schaden. Eine der besten Möglichkeiten, Kraftstoff zu sparen, ist die Analyse des Fahrverhaltens. Dadurch können ineffiziente Fahrweisen schnell korrigiert werden. Schon wenige einfache Anpassungen können Hunderte von Euro pro Jahr einsparen. Der Fahrtenschreiber spielt dabei eine wichtige Rolle.
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